Manche Objekte erzählen nicht nur Geschichten aus der Antike, sondern auch von der Verantwortung, sie für die Zukunft zu bewahren.
Unser römischer Bernsteinwolf aus Girm, einer der außergewöhnlichsten Kleinfunde aus der Römerzeit im Burgenland, verbindet auf einzigartige Weise die Themen Fernhandel, Kunsthandwerk und Mythologie. Das Fabelwesen mit dem Wolfskopf und Fischschwanz verweist auf die vielfältige Bildwelt fantastischer Meereswesen in der antiken Kunst. Nach einer fachgerechten Konservierung ist dieses besondere Objekt nun wieder Teil der Archäologischen Sammlung des Landes Burgenland.
Vor der Behandlung wurde der Erhaltungszustand des empfindlichen Bernsteins genau dokumentiert. Anschließend wurden verschiedene Festigungsmethoden getestet, um die bestmögliche und schonendste Lösung für dieses einzigartige Objekt zu finden. Schließlich konnte der Bernstein durch eine sorgfältige Tränkung mit einem geeigneten Festigungsmittel nachhaltig stabilisiert werden.
Ein herzliches Dankeschön an unsere Restauratorin Kathrin Schmidt für die sorgfältige und professionelle Arbeit. Solche Maßnahmen sind ein wichtiger Beitrag dazu, dass bedeutende archäologische Funde auch für kommende Generationen erhalten bleiben.


