In der Umgebung von Halbturn sind mehrere römerzeitliche Fundstellen bekannt, am besten erforscht ist eine 20 Hektar große Fläche in der Flur Wittmannshof. Hier konnte ein kaiserzeitlicher Siedlungsplatz mittels Luftbildarchäologie und geophysikalischer Prospektion nachgewiesen werden, der von zwei Gräberfeldern flankiert wird. Die östliche Nekropole wurde 1961 beim Schotterabbau entdeckt. Es konnte lediglich eine Brandbestattung mit sehr reichen Grabbeigaben, unter anderem 7 Bronzegefäßen, geborgen werden.
Der westliche Bestattungsplatz liegt ca. 230 m von dem Siedlungsplatz entfernt und wurde in mehreren Grabungskampagnen des Institutes für Ur- und Frühgeschichte vollständig untersucht.



