AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen der

Kultur-Service Burgenland GmbH.

1.Anwendungsbereich

Diese Geschäftsbedingungen finden auf alle Vereinbarungen zwischen der Kultur-Betriebe Burgenland GmbH. (im folgenden KBB genannt) und ihrem Vertragspartner (im folgenden Veranstalter genannt) Anwendung, soweit nicht ausdrücklich Abweichendes schriftlich vereinbart wurde. Zu den verwalteten Liegenschaften der KBB zählen die Orangerie im Schlosspark und das Haydn-Haus und der Haydn-Kräutergarten. (im Folgenden Veranstaltungsstätten genannt).

2.Geschäftsabschluss und sonstige Bedingungen

Ein Geschäftsabschluss bzw. sonstige Vereinbarungen mit der KBB kommen nur dann zustande, wenn diese zwischen der KBB und dem Veranstalter schriftlich getroffen werden, wobei es aber auch genügt, wenn eine mündlich getroffene Absprache von der KBB schriftlich bestätigt wird. Eine derartige schriftliche Bestätigung durch den Veranstalter genügt nicht für das Erfordernis der Schriftlichkeit. Bei Abweichungen zwischen einer mündlich getroffenen Absprache und der schriftlichen Bestätigung der KBB ist der Inhalt der schriftlichen Bestätigung verbindlich, wenn nicht die Abweichung unverzüglich vom Veranstalter beanstandet wird. Ein vom Veranstalter abweichendes Verhalten von den schriftlich getroffenen Vereinbarungen gilt auch bei Duldung durch die KBB nicht als stillschweigende Abänderung des Vereinbarten.

3.Vertragsobjekt/Veranstaltungstätte(n)

Die Veranstaltungsstätten werden entsprechend den getroffenen Vereinbarungen zur Verfügung gestellt. Sie dürfen nur gemäß den getroffenen Vereinbarungen vom Veranstalter zur vereinbarten Zeit sowie ausschließlich zum vereinbarten Zweck (Veranstaltungsart) verwendet werden. Der Veranstalter ist zu keiner weiteren Untervermietung, Platzübertragung, entgeltlichen oder unentgeltlichen Überlassung der Veranstaltungsstätten oder Teilen davon an Dritte berechtigt.

Die Veranstaltungsstätten werden grundsätzlich in dem baulichen Zustand zur Verfügung gestellt, in dem sie sich bei Übergabe befinden. Änderungen in oder an Objekten, technischen Anlagen, Einrichtungen und Möbeln dürfen nur mit schriftlicher Zustimmung der KSB vorgenommen werden. Bei erlaubten Änderungen hat der Veranstalter über Aufforderung auf eigene Kosten den vorherigen Zustand wiederherzustellen. Es steht der KBB aber auch frei, die Belassung des geänderten Zustandes zu fordern. Für allfällige Werterhöhung leistet die KBB in keinem Fall Ersatz.

4.Behandlung des Vertragsobjektes

Sämtliche zur Verfügung gestellten Veranstaltungsstätten, Flächen u.ä. sind widmungsgemäß, fachmännisch und pfleglich, insbesondere unter Berücksichtigung der historischen Substanz zu behandeln. Nach Ablauf der vereinbarten Zeit sind sie unter Berücksichtigung der üblichen Abnützung im gleichen Zustand zurückzustellen, in dem sie sich vor der Benützung befunden haben.

5.Übergabe des Vertragsobjektes/der Veranstaltungsstätten

Bei Übergabe des Vertragsobjektes hat der Veranstalter oder sein Bevollmächtigter anwesend zu sein. Allfällige Mängel sind, bei sonstigem ausdrücklichem Verzicht des Veranstalters auf ihre spätere Geltendmachung, unverzüglich geltend zu machen. Geringfügige, technisch bedingte Abweichungen sowie Abweichungen in Farbtönen (bei Dekoration etc.) gelten nicht als Mängel.

6.Benützungsbedingungen

Allen Anordnungen des KSB-Personals oder des von ihm beauftragten Sicherheitsdienstes ist unbedingt Folge zu leisten.

Die KSB ist berechtigt, den Einlass zu einer Veranstaltung dann zu verweigern, wenn die zu erfüllenden Auflagen seitens des Veranstalters nicht erfüllt werden sowie geeignete Maßnahmen zur Abhilfe von Mißständen anzuordnen und bei Zuwiderhandlung dieser Anordnungen die Veranstaltung abzubrechen. Die KSB ist weiters berechtigt, Personen aus sicherheits-, feuer- oder baupolizeilichen Gründen den Einlass zu einer Veranstaltung zu verweigern. Dem Veranstalter stehen hieraus keinerlei Entgeltminderungs-, Schadenersatz oder sonstige Ansprüche gegenüber der KSB zu.

Sämtliche technischen Anlagen in den Vertragsobjekten/Veranstaltungsstätten dürfen nur vom Personal der KSB und deren Beauftragten bedient werden. Eingriffe unbefugter Personen in die (Elektro-) Installationen sind verboten. Das Freihalten der Fluchtwege ist zwingend vorgeschrieben. Dort, wo nicht ausdrücklich Rauchen gestattet ist, herrscht striktes Rauchverbot. Der Veranstalter verpflichtet sich ausdrücklich, ausschließlich fachlich qualifiziertes und für diese Arbeiten befugtes Personal heranzuziehen.

Insbesondere gelten die gesondert ausgeführten "Benützungsbedingungen", die "Hausordnung für Cateringfirmen“ sowie die "Brandschutzordnung" welche übergeben wurden und einen integrierenden Bestandteil dieser Vereinbarung bilden.

7.Benützungszeit/Benützungsdauer

Die Benützungszeiten (Veranstaltungszeitrahmen) sind einvernehmlich zwischen dem Veranstalter und der KSB festzulegen. Für den Fall der unberechtigten längeren Benutzung ist der Veranstalter verpflichtet, Benutzungsentgelt zumindest in der Höhe des vereinbarten Entgeltes zu bezahlen und sämtliche darüber hinausgehenden Schäden zu ersetzen.

8.VeranstaltungsteilnehmerInnen

Die für die einzelnen Veranstaltungen festgesetzten BesucherInnenzahlen dürfen keinesfalls vom Veranstalter überschritten werden.

9.Informationspflicht/Programmablauf

Der Veranstalter hat spätestens 2 Wochen vor Durchführung einer Veranstaltung der KSB detaillierte, schriftliche Informationen über den Ablauf der Veranstaltung zu geben.

10.Einbringen von Gegenständen

Gegenstände, welcher Art auch immer, dürfen nur nach vorheriger Vereinbarung zwischen der KSB und dem Veranstalter eingebracht werden. Über Zeit und Art der Anlieferung sowie einer allfälligen Lagerung ist rechtzeitig das Einvernehmen herzustellen.

11.Fremdgeräte & Maschinen

Die Verwendung von eingebrachten Maschinen und Geräten ist nur mit ausdrücklicher Zustimmung der KSB gestattet. Diese müssen den jeweiligen österreichischen gesetzlichen bzw. behördlichen Bestimmungen entsprechen und betriebssicher sein. Die KSB ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, eine diesbezügliche Überprüfung durch Experten auf Kosten des Veranstalters zu veranlassen und im Zweifelsfall das Gerät außer Funktion zu setzen oder dessen unverzügliche Entfernung zu verlangen. Wenn die Entfernung unterbleibt, kann diese auf Kosten des Veranstalters von der KSB selbst vorgenommen werden; dasselbe gilt für eingebrachte Gegenstände.

12.Abbau

Der Abbau muss fachgemäß durchgeführt und bis zum vertraglich bestimmten Zeitpunkt beendet sein. Widrigenfalls ist die KSB berechtigt, alle eingebrachten Gegenstände, unabhängig davon, in wessen Eigentum auch immer sie stehen, zu Lasten und auf Gefahr des Veranstalters entfernen und verwahren zu lassen.

13.Nebenleistungen

Das vereinbarte Entgelt schließt die Kosten für die übliche Reinigung und Standardbeleuchtung ein. Sollten aus Gründen, welche in der Sphäre des Veranstalters liegen, das übliche Maß übersteigende Nebenleistungen von der KSB zu erbringen sein, ist der Veranstalter verpflichtet, die angemessenen Kosten umgehend nach Fakturierung zu ersetzen.

14.Veranstaltungsbetreuung/Sicherheitsdienst

Die Anzahl der Personen richtet sich nach Art und Umfang der Veranstaltung und den angemieteten Veranstaltungsstätten, wobei mindestens eine Person der KSB bzw. eine Person der von der KSB-bevollmächtigten Firma für die gesamte Veranstaltungsdauer anwesend ist. Die Personalkosten werden in Rechnung gestellt.

15.Externe Dienstleistungen

Die KSB vermittelt auf Wunsch und im Namen des Veranstalters Dritte zur Erbringung zusätzlicher, nicht von der KSB angebotener Leistungen. Diese zusätzlichen Leistungen sind nicht Bestandteil des Vertrages zwischen der KSB und dem Veranstalter und die KSB übernimmt keine wie auch immer geartete Haftung für diese von Dritten zu erbringenden Leistungen. Die Kosten werden grundsätzlich von Dritten in Rechnung gestellt.

16.Veranstaltungs-Vertreter/Bevollmächtigte des Veranstalters

Der Veranstalter muß der KSB mindestens einen Veranstaltungs-Vertreter bekannt geben. Dieser/Diese haben/hat auf Nachfrage die Identität nachzuweisen. Dieser/Diese gelten/gilt als ermächtigt, behördliche Weisungen bzw. sonstige Beanstandungen und Erklärungen auch seitens der KSB mit verbindlicher Wirkung für den Veranstalter entgegenzunehmen.

17.Anwesenheitspflicht/Sofortmaßnahmen

Der Veranstalter hat während der Dauer der Benützung dafür zu sorgen, dass er selbst oder sein Veranstaltungs-Vertreter/Bevollmächtigter anwesend ist.

Sollte der Veranstalter oder sein Veranstaltungs-Verteter/Bevollmächtigter vor oder während der Veranstaltung oder einer benötigten behördlichen Kommissionierung nicht anwesend oder nicht erreichbar sein, so ist die KSB ermächtigt, die ihr zweckdienlich erscheinenden Maßnahmen ohne vorhergehende Verständigung des Veranstalters auf dessen Haftung, Gefahr und Rechnung zu veranlassen.

18.Behördliche Anmeldungen bzw. Bewilligungen und
Genehmigungen

Behördliche Auflagen und veranstaltungsspezifische (Sonder-)Genehmigungen sind seitens des Veranstalters umgehend auf eigene Kosten zu erfüllen. Die Erfüllung dieser Verpflichtung ist nachzuweisen. Falls eine behördliche Kommissionierung vorgesehen ist, hat der Veranstalter daran teilzunehmen.

19.Zutrittsrecht

Amtlichen Kontrollorganen, Behördenvertretern sowie MitarbeiterInnen und VertreterInnen der KSB bzw. Mitarbeitern des von der KSB beauftragten Sicherheitsdienstes ist der Zutritt zu den vertragsgegenständlichen Veranstaltungsstätten jederzeit zu ermöglichen.

20.Besichtigungen & Führungen

Der Veranstalter nimmt zur Kenntnis, dass die KSB grundsätzlich berechtigt ist, auch während der Vertragsdauer Besichtigungen und Führungen in den vom Veranstalter genützten Veranstaltungsstätten durchzuführen, soweit hierdurch nicht der Vertragszweck oder berechtigte Interessen des Veranstalters erheblich beeinträchtigt werden.

21.Rücktritt vom Vertrag durch den Veranstalter

Der Veranstalter kann nach Anbotsannahme vom Vertrag durch einseitige schriftliche Erklärung zu den nachfolgenden Stornobedingungen zurücktreten. Bei einer Stornierung nach Anbotsannahme bis 1 Jahr vor dem Veranstaltungstermin werden 15% des zu erwartenden vertraglichen Gesamtentgeltes (inkl. MWSt) fällig; bei einer Stornierung bis zu 6 Monate 25%; bis 14 Tage vorher 50% und danach 100% des Gesamtentgeltes. Zusätzlich sind der KSB alle bereits entstandenen Kosten und Auslagen zu ersetzen.

22.Rücktritt vom Vertrag durch Kultur-Service Burgenland GmbH.

Die KSB ist berechtigt, nach Anbotsannahme ohne Setzung einer Nachfrist vom Vertrag zurückzutreten, insbesondere wenn

  • der KSB bekannt wird, dass die geplante Veranstaltung gegen die Vereinbarungen zwischen der KSB und dem Veranstalter oder gegen bestehende rechtliche Bestimmungen verstößt oder eine Störung der öffentlichen Ruhe, Ordnung oder Sicherheit zu befürchten ist;
  • der Veranstalter mit seinen finanziellen Verpflichtungen im Verzug ist;
  • sich die wirtschaftlichen Verhältnisse des Veranstalters nachhaltig verschlechtern;
  • die gegebenenfalls erforderlichen behördlichen Genehmigungen der KSB nicht vorgelegt wurden oder die Behörde die Veranstaltung verbietet;
  • die Veranstaltungsstätten ganz oder teilweise in Folge höherer Gewalt (z.B. Brand, Unwetter u.a.m.) oder sonstiger, nicht von der KSB zu vertretender, ausserhalb ihres Verantwortungsbereichs liegender Ereignisse, nicht zur Verfügung gestellt werden können.

Die KSB ist ferner berechtigt, nach Anbotsannahme bis vier Wochen vor dem Veranstaltungstermin, ohne Setzung einer Nachfrist vom Vertrag aus gerechtfertigten Gründen zurück zu treten, insbesondere wenn die Veranstaltungsstätten ganz oder teilweise wegen Umbau-, Renovierungs- oder Restaurierungsarbeiten nicht zur Verfügung stehen.

Weiters behält sich die KSB sich für den Fall, dass die Veranstaltungsstätten der Orangerie  vom Land Burgenland im Rahmen eines offiziellen Empfanges des Landes Burgenland benötigt werden, bis vier Wochen vor Veranstaltungstermin vor, vom Vertrag zurückzutreten. Die KSB stellt in die KSB Fall jedoch dem Veranstalter nach Möglichkeit Ersatzräume in einem anderen repräsentativen Objekt zur Verfügung.

Dem Veranstalter erwachsen in diesen Fällen keinerlei Ansprüche gegenüber der KSB.

23.Zahlungsverzug

Die Anbotsannahme erfolgt zu den jeweils gültigen Preisen laut schriftlicher Vereinbarung. Alle Preise verstehen sich exklusive Umsatzsteuer. Mangels abweichender Vereinbarung sind Zahlungen innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum bei der KSB einlangend fällig. Alle Zahlungen haben bar oder ohne jeden Abzug frei auf eines unserer Konten zu erfolgen. Die Annahme von Wechseln oder Schecks erfolgt nur zahlungshalber. Die Kosten der Diskontierung und der Einziehung trägt der Veranstalter.

Im Verzugsfall ist die KSB berechtigt, vorprozessuale Kosten, insbesondere Mahnspesen und Rechtsanwaltskosten in Rechnung zu stellen, soweit diese nach den gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere der Verordnung über die Höchstsätze der Inkassoinstitute (in der zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses geltenden Fassung) oder dem Rechtsanwaltstarifgesetz (in der zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses geltenden Fassung) verzeichnet werden. Eine Mahngebühr von EURO 22,00 wird in jedem einzelnen Fall in Rechnung gestellt.

Bei jeglichem Zahlungsverzug hat der Veranstalter der KSB Verzugszinsen in Höhe von 12,5 % p.a. zu bezahlen.

24.Haftung

Der Veranstalter trägt das gesamte Risiko der von ihm durchgeführten Veranstaltung. Der Veranstalter haftet für alle Schäden – auch Folgeschäden – die von ihm, seinen Bevollmächtigten, von ihm Beauftragten sowie seinen BesucherInnen zum Nachteil der KSB und/oder Dritter verursacht werden. Dies gilt insbesondere

  • für Schäden an den Veranstaltungsstätten und Inventar infolge der Veranstaltung;
  • für Beschädigungen beim Einbringen von Gegenständen sowie bei Auf- und Abbauarbeiten durch den Veranstalter bzw. von ihm beauftragten Dritten;
  • für Schäden, die sich aus verspäteter oder vertragswidriger Räumung ergeben, insbesondere auch wegen Nichtvermietung oder einer nur zu einem geringeren Entgelt möglichen Vermietung, einschließlich Abgeltung für Ruf- und Kreditschädigung;
  • für alle Folgen, die sich aus dem Überschreiten der vereinbarten BesucherInnenhöchstzahl ergeben.

Etwaig entstandene Schäden werden nach Möglichkeit sofort von der KSB auf Kosten des Veranstalters behoben. Der Veranstalter verpflichtet sich, die KSB bei Inanspruchnahme durch Dritte vollkommen schad- und klaglos zu halten.

Die KSB haftet ausschließlich für Schäden, die sie oder eine Person, für die sie einzustehen hat, vorsätzlich oder grob fahrlässig verschuldet hat. Ihre Haftung reicht bis zum Ausmaß einer eigentlichen Schadloshaltung. Für Dienstleistungen, die von der KSB im Auftrag des Veranstalters zusätzlich arrangiert und von Dritten zu erbringen sind, haftet die KSB nicht.

25.Haftung für eingebrachte Gegenstände

Für eingebrachte Gegenstände aller Art (auch Maschinen, Geräte etc.) übernimmt die KSB keine wie auch immer geartete Haftung. Alle Gefahren gehen zu Lasten des Veranstalters.

26.Haftung für abhanden gekommene Gegenstände

Die KSB haftet nicht für Gegenstände, welche dem Veranstalter, seinen Bevollmächtigten und Beauftragten sowie seinen BesucherInnen während oder im Zusammenhang mit der Veranstaltungen abhanden gekommen sind; dies gilt auch für Diebstähle. Überdies trägt die KSB keine Haftung für abgelegte Garderobe. Eine Bewachung wird von der KSB nicht gestellt. Etwaige zusätzliche Sachversicherungen (z. B. Diebstahl-, Einbruch- u. Feuerschäden) sind vom Veranstalter selbst abzuschließen.

27.Veranstaltungshaftpflichtversicherung

Der Veranstalter nimmt zur Kenntnis, dass die KSB eine Veranstaltungshaftpflichtversicherung abgeschlossen hat. Der Umfang der Versicherung ist dem beiliegenden Merkblatt zu entnehmen. Der angemessene/aliquote Prämienanteil wird dem Veranstalter in Rechnung gestellt.

28.Unfall

Die KSB übernimmt keinerlei Haftung für Unfälle, welche dem Veranstalter, seinen Bevollmächtigten und Beauftragten sowie seinen BesucherInnen im Vertragsobjekt passieren.

29.Technische Störung

Für technische Störungen sowie Unterbrechungen oder Störungen der Versorgung (Strom, Wasser, etc.) sowie für Betriebsstörungen jeglicher Art übernimmt die KSB keine Haftung.

30.Gastronomische Versorgung

Die gastronomische Versorgung einer Veranstaltung ist im Einvernehmen mit der KSB festzulegen. Das Verabreichen von selbst mitgebrachten Speisen und Getränken ist nur nach Rücksprache und Zustimmung der KSB gestattet.

31.Gewerbliche Ausübung/Aufzeichnungen und Übertragungen

Die Durchführung von Foto-, Ton-, Film- und Video- oder TV-Aufnahmen bedarf in jedem Fall der schriftlichen Genehmigung der KSB. Der Veranstalter verpflichtet sich, dafür Sorge zu tragen, dass der KSB hinsichtlich dieser Aufnahmen von den Urhebern und Leistungsschutzberechtigten die Einräumung von Werknutzungsbewilligungen/Nutzungsbewilligungen angeboten wird. Der Verkauf oder die Ausübung sonstiger Gewerbe bedarf ebenfalls der Genehmigung der KSB.

32.Verteilen von Waren und Drucksachen/Erbringung von
Dienstleistungen

Das Verteilen oder Verkaufen von Waren, Drucksachen, Lebensmitteln oder sonstiger Gegenstände sowie die Erbringung von Dienstleistungen welcher Art auch immer gegen Entgelt ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der KSB zulässig. Der Veranstalter hat für alle dafür notwendigen behördlichen Genehmigungen zu sorgen und haftet für die Entrichtung aller Abgaben (z.B. Steuern). Bei direkter Inanspruchnahme der KSB hat der Veranstalter die KSB schad- und klaglos zu halten. Ein Zuwiderhandeln berechtigt die KSB zur vorzeitigen Vertragsauflösung.

33.Werbemaßnahmen/Veranstaltungswerbung

Alle Werbemaßnahmen des Veranstalters sowie die Art und Weise der Ankündigung sind mit der KSB abzustimmen. Der Veranstalter anerkennt die Berechtigung, dass die KSB Werbung für die jeweilige Veranstaltung durchführen kann, soweit dies nicht zwingenden gesetzlichen Bestimmungen widerspricht. Des Weiteren ist die KSB auch berechtigt, Hörfunk- oder TV-Aufnahmen zu Werbezwecken oder Zwecken der Berichterstattung durchzuführen oder durchführen zu lassen, ohne dass der Veranstalter berechtigt ist, davon irgendwelche Forderungen abzuleiten.

34.Weitergabe von Rechten/Kompensationsverbot

Ohne schriftliche Zustimmung durch die KSB kann der Veranstalter keines der ihm zustehenden Rechte (insbesondere Mietrechte) oder Ansprüche ganz oder teilweise, entgeltlich oder unentgeltlich an Dritte abtreten oder durch Dritte ausüben lassen. Selbst bei genehmigter Weitergabe von Rechten etc. haftet der Veranstalter neben dem Dritten für alle Verpflichtungen der KSB gegenüber zur ungeteilten Hand. Für den Fall des Zuwiderhandelns ist die KSB berechtigt, wahlweise die Auflösung des Vertrages gemäß Pkt. 21 der AGB oder die Einhebung des doppelten vereinbarten Benützungsentgeltes zu begehren.

Der Veranstalter kann die ihm vertraglich obliegenden Verpflichtungen nicht mit angeblichen oder tatsächlichen Gegenansprüchen kompensieren.

35.Laesio enormis

Beide Vertragsparteien verzichten auf den Einwand der Verletzung über oder unter die Hälfte des wahren Wertes.

36.Mündliche Mitteilungen

Bei Gefahr in Verzug (zB. während einer Veranstaltung) ist der mündlichen Anordnung des KSB Personals oder der/die SicherheitsdienstmitarbeiterInnen unverzüglich Folge zu leisten.

37.Kosten, Abgaben, Stempel- und Rechtsgebühren

Alle im Zusammenhang mit dieser Vereinbarung entstehenden Kosten, Abgaben, Stempel- und Rechtsgebühren trägt der Veranstalter. Sollte die KSB direkt für solche Zahlungen in Anspruch genommen werden, hat der Veranstalter die KSB schad- und klaglos zu halten. Alle aus dieKSB Vertrag erwachsenen Kosten trägt der Veranstalter.

38.Anwendbares Recht, Erfüllungsort und Gerichtsstand

Allen Verträgen liegt österreichisches Recht zugrunde. Bei der Auslegung von Verträgen ist ausschließlich der deutsche Text verbindlich. Erfüllungs- und Zahlungsort für sämtliche aus welchem Titel auch immer entstehenden Verbindlichkeiten ist Eisenstadt. Für allfällige Streitigkeiten aus dieKSB Vertrag wird gemäß § 104 JN die örtliche Zuständigkeit des jeweils sachlich zuständigen Gerichtes in Eisenstadt vereinbart. Der KSB steht es jedoch zu, den Veranstalter am Sitz seines ordentlichen Gerichtsstandes zu belangen.

39.Verjährung

Etwaige Ansprüche des Veranstalters gegen die KSB sind innerhalb von 6 Monaten (Poststempel) nach Ende der zuvor vertraglich vereinbarten Veranstaltung schriftlich geltend zu machen, widrigenfalls gelten sie als verjährt.

40.Schlussbestimmung

Die allfällige Ungültigkeit eines oder mehrerer Punkte dieser Geschäftsbedingungen führt nicht zu einer Unwirksamkeit der übrigen. Die unzulässige oder unwirksame Bestimmung gilt als durch eine solche Bestimmung ersetzt, die der unwirksamen oder unzulässigen Bestimmung dem wirtschaftlichen Zweck nach möglichst nahe kommt. Dasselbe gilt im Falle von Lücken. Der Veranstalter erteilt seine Zustimmung, dass seine im Angebot oder Auftrag enthaltenen persönlichen Daten von der KSB automationsunterstützt verarbeitet und übermittelt werden dürfen.


TOP